Austrian Biotech Industry - ABI
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Chemischen Industrie Österreichs 

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Position zur Forschungsförderung

Standort Österreich hat sich gut entwickelt

Österreich hat in den letzten Jahren verstärkt auch in die Biotech-Standortentwicklung investiert – und es liegt noch großes Potenzial im weiteren Ausbau. Der Umsatz mit biotechnologischen Produkten erreichte bereits 3 Mrd. Euro. 10.000 Personen finden in der Branche Beschäftigung, davon rund 4.000 in der Forschung. Mehr als die Hälfte der Mitarbeiter in F&E sind weiblich.

Wachstum braucht Forschungsförderung

Das nachhaltige Wachstum dieses dynamischen Wirtschaftszweiges hängt von weiteren Investitionen in Forschung und Entwicklung ab. Begleitend dazu müssen die entsprechenden wirtschafts- und wissenschaftspolitischen Rahmenbedingungen geschaffen werden. Nicht zuletzt hält die Biotech-Banche mit einer  20 %-igen F&E-Quote eine Spitzenposition, wobei die Arzneimittelentwicklung   die  höchsten Forschungsausgaben pro Mitarbeiter aufweist. In der EU beträgt die F&E-Quote in den Life Sciences bereits 35% und in den USA ca 50%. Es ist daher unerlässlich, dass in Österreich ein Anreizsystem entwickelt wird, damit5 die Industrie ebenfall eine F&E-Quote ähnlichen Ausmaßes erreichen kann.

FTI-Barrieren müssen überwunden werden

Eine wesentliche FTI-Barriere ist die Lücke zwischen universitärer Forschung und wirtschaftlicher Verwertung  der akademischen Forschungsergebnisse mangels Kapazität für Beschäftigung mit der Verwertbarkeit. Eine Schwerpunktsetzung bei translationaler Forschung würde Abhilfe schaffen.

Wissen ist Österreichs reichhaltigstes Rohstoffvorkommen

Niedrige Arbeitskosten und/oder Rohstoffreichtum verschaffen Ländern in Asien, im Nahen Osten und in Osteuropa eine günstige Ausgangslage im globalen Wettbewerb. Darüber hinaus sind die Schwellenländer längst nicht mehr nur preiswert produzierende Industriestandorte, sondern gewinnen auch als Innovationszentren zunehmend an Bedeutung. Auch ihre heimischen Absatzmärkte wachsen erheblich schneller als die Märkte in Europa. Österreich wird hier nur mit verstärkter FTI mithalten können.

Fördermix sichert Standort

Das österreichische System mit einem Mix aus indirekter, steuerlicher, Forschungsförderung und direkter, projektbezogener Forschungsförderung stellt ein wichtiges Anreizsystem für die forschende Industrie dar. Die ABI erachtet die direkte und indirekte Forschungsförderung in ihrer Wirkung als komplementär. Stellt die indirekte Forschungsförderung auf den Standort ab, so ist für die direkte Forschungsförderung die Technologierelevanz wesentlich. Österreich braucht beides. Die staatlichen Rahmenbedingungen im Bereich der Forschungsförderung müssen Klarheit, Konstanz und Planbarkeit über längere Zeiträume bieten.

 

 

Forderungen der ABI zur Forschungsförderung

  • Erhöhung der Forschungsprämie von derzeit 8 Prozent auf 12 Prozent.
  • Aufhebung der 100.000 Euro-Grenze für die Einrechnung von Auftragsforschung in die Berechnungsbasis für die Forschungsprämie.
  • Gleichbleibende Dotierung bzw. Erhöhung der Förderbudgets der FFG, langfristig bedarf es einer Steigerung um jährlich 8%.
  • Weiterentwicklung der Förderkriterien im Zusammenhang mit der geforderten direkten Wertschöpfung. Auch Effekte wie Erhöhung der Zahl der Arbeitsplätze, Verbesserungen im Gesundheitssystem und Ressourcenschonung müssen einfließen.
  • Vergabe der Forschungsförderung soll sich nach Qualitäts- und Nachhaltigkeitskriterien richten
  • Ein nach internationalen Maßstäben funktionierender Kapitalmarkt, der ausreichend Wagniskapital für die Unternehmen von der Start-up-Phase bis zur Markteinführung bereitstellt. 
  • Einrichtung eines Translational Research-Zentrums.
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