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ABI begrüßt COMET-Entscheidung: Austrian Center of Industrial Biotechnology erhält Förderzusage

„Die Unternehmen setzen auch in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld auf die mittelfristige Stärkung ihrer Innovationskraft. Die kürzlich von den Ministern Reinhold Mitterlehner und Doris Bures getroffene Entscheidung über sechs neue Kompetenzzentren, darunter das Austrian Center of Industrial Biotechnology (ACIB) ist daher bedeutender  Schritt für die nachhaltige Entwicklung des Biotech-Standortes Österreich “, hält der Obmann der ABI, Nikolaus Zacherl anlässlich der Bekanntgabe der neuen Kompetenzzentren von Wirtschaft und Wissenschaft fest.

Mit einem Finanzierungshorizont von 10 Jahren gebe der Bund jene Planbarkeit und Sicherheit, die die Biotech-Unternehmen und Forscher für künftige Durchbrüche in der Innovation und die Erschließung neuer Wachstumspotentiale brauchen.

Dennoch ist der Aufholbedarf der österreichischen Biotech-Szene im internationalen Umfeld hoch. Während hierzulande die Forschungsquote zuletzt noch die 20 %-Marke verfehlt hat, liegt diese EU-weit bei über 30 % und in den USA erreicht sie 50 %. "Eine Erhöhung der steuerlichen Forschungsprämie von 8 % auf 12 % würde für alle Unternehmen einen bedeutenden Impuls ergeben", denkt Zacherl schon an den nächsten forschungspolitischen Schritt. Dies sei leicht im Budget unterzubringen, die Kosten für die Forschungsprämie wurden bei weitem zu hoch veranschlagt.

Ein weiteres forschungspolitisches Anliegen betrifft die Optimierung von Translational Research zur bestmöglichen Nutzung der vorhandenen Potentiale der F&E im Schwellenbereich von der akademischen Forschung zur Umsetzung im Unternehmen. "Akademische Grundlagenforschung kann auf diese Weise sehr effizeint in eine profitable und gleichzeitig nachhaltige wirtschaftliche Umsetzung übergeführt werden", ist Zacherl überzeugt.

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